Pandoro

Zutaten

  • Manitoba-Mehl: 260 g + nach Bedarf für den Vorteig
  • Butter: 150 g
  • ganze Eier: 2
  • Eigelbe: 3
  • Kristallzucker: 200 g
  • Bierhefe: 15 g
  • Vanillin: 1 Päckchen
  • eine Prise Salz
  • Honig
  • Puderzucker: 10 g
  • Wasser oder Milch: ca. 25 ml

Zubereitung

Bereitet zuerst die Biga bzw. den Vorteig zu, indem ihr 15 g Bierhefe in zwei Esslöffeln lauwarmem Wasser oder lauwarmer Milch auflöst. Gebt anschließend so viel Mehl hinzu, bis ein nicht klebriger Teig entsteht. Deckt die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und lasst den Teig an einem warmen Ort in der Küche gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Sobald die Biga ihr Volumen verdoppelt hat, nehmt sie wieder auf und gebt sie in die Küchenmaschine. Fügt 90 g Manitoba-Mehl, 100 g Zucker und ein Eigelb hinzu. Setzt den Knethaken ein und vermengt alles auf niedrigster Stufe. Nach etwa zehn Minuten ein weiteres Eigelb hinzufügen und weiterkneten, bis sich der Teig von den Wänden der Küchenmaschine löst und am Knethaken hängen bleibt. Dann nehmt ihn aus der Küchenmaschine, bearbeitet ihn einige Minuten mit den Händen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche, formt ihn zu einer Kugel und lasst ihn in einer Schüssel, abgedeckt mit einem Küchentuch oder Frischhaltefolie, gehen.

Wenn auch der zweite Teig sein Volumen verdoppelt hat, gebt ihn zurück in die Küchenmaschine und fügt 170 g Mehl, 100 g Zucker, 10 g Honig, ein Eigelb, ein Päckchen Vanillin und eine Prise Salz hinzu. Lasst die Küchenmaschine erneut auf niedrigster Stufe laufen und fügt nach einigen Minuten auch zwei ganze Eier hinzu. Nach etwa 20 Minuten sollte sich der Teig von den Wänden lösen und am Knethaken sammeln. Schlagt die Butter mit dem Schneebesen cremig und gebt sie nach und nach zum Teig in der Küchenmaschine. Alles gut einarbeiten lassen. Lasst die Küchenmaschine weitere 20/30 Minuten laufen, bis ein weicher, aber formbarer Teig entsteht. Er darf nicht an den Händen kleben, andernfalls muss noch etwas Mehl hinzugefügt werden.

Nehmt den Teig aus der Küchenmaschine und bearbeitet ihn einige Minuten auf einer gebutterten Arbeitsfläche, wobei ihr versucht, ihm die Form einer Kugel zu geben.

Fettet die Pandoro-Form mit Butter ein (750 g) und gebt den Teig hinein. Lasst ihn gehen, bis er den Rand der Form erreicht. Das sollte 2 bis 3 Stunden dauern. Backt ihn im vorgeheizten Ofen bei 190 °C etwa 10 Minuten, senkt dann die Temperatur auf 160 °C und backt weitere 25 Minuten. Wenn die Außenseite zu stark zu bräunen beginnt, deckt sie mit Alufolie ab. Damit auch die Außenseite des Pandoro ihre schwammige Konsistenz behält, muss im Ofen der richtige Feuchtigkeitsgrad erhalten bleiben. Stellt dafür ein kleines Gefäß mit Wasser auf den Boden des Ofens.

Prüft vor dem Herausnehmen mit einem langen Holzstäbchen, zum Beispiel einem Spieß, ob das Innere gar ist. Beim Herausziehen sollte es trocken sein. Nehmt den Pandoro aus dem Ofen und lasst ihn sehr gut abkühlen, bevor ihr ihn aus der Form löst. Bestäubt ihn großzügig mit Puderzucker oder füllt den Pandoro mit einer ausgezeichneten Mascarponecreme.

So genießt man den Pandoro

Pandoro passt perfekt zu körperreichen Weinen mit intensivem Duft und Geschmack.